Im Wohnmobil durch Neuseeland

Neuseeland gilt zu Recht als eines der schönsten Länder unseres Globus. Ob Regenwald, Geysire, endloses Eis oder Korallenriffe – auf der Insel im Osten Australiens werden Besucher von dessen natürlicher Schönheit fast erschlagen. Zugleich zählt das Land zu einem der actionreichsten. Hier wurde Bungeejumping erfunden und Jahr für Jahr eröffnen neue Sprungstellen von höheren Brücken und steileren Klippen. Ein weiterer Aspekt, der Neuseeland bei Urlaubern so beliebt macht, ist das gute Wetter. Bei blauem Himmel und Sonnenschein können Besucher, sich am Strand entspannen oder auf den Wellen surfen. Um möglichst viel von dieser einzigartigen Insel zu sehen zu bekommen, lohnt es sich, ein Wohnmobil zu mieten.


Als Start für die Wohnmobilreise durch Neuseeland bietet sich Christchurch an, weil hier auch viele Flugzeuge landen. Über die Stadt fährt eine Gondel, von der man einen tollen Ausblick hat. Durch die schönsten Straßen Christchurch rollt eine historische Tram, die Besuchern, einen guten Einblick in das Stadtleben gibt. Abends verwandelt sich die Eisenbahn in ein Restaurant. Bei schwachem Kerzenlicht und der untergehenden Sonne können Touristen hier ein unvergessliches Mahl zu sich nehmen.

Der nächste Halt auf der Reise im Wohnmobil durch Neuseeland ist der Franz-Josef-Gletscher. Hier erblicken Reisende Schnee und Eis so weit das Auge reicht. Die gut trainierten Touristen können den anspruchsvollen Aufstieg zum Gipfel wagen. Dafür sollten sie sich jedoch Steigeisen und Seile zum Absichern mitnehmen. Für alle, die sich nicht so verausgaben wollen, gibt es einen flacheren Valley-Walk. Nachteil daran: Besucher erreichen nicht den Gipfel des Gletschers und müssen sich mit dem Ausblick von niedrigeren Hügeln zufrieden geben. Wer unbedingt die Berge aus der Luft sehen möchte, kann einen Helikopterflug buchen und langsam über die weiße Welt steigen.

Im Wohnmobil ins Mekka der Adrenalinjunkies

Wer von Frost und Kälte genug hat, schlägt im Wohnmobil aus Neuseeland den Weg nach Queenstown ein. Die Stadt gilt als das Mekka der Adrenalinjunkies. Ob Bungee- oder Fallschirmsprünge, Rafting oder Paragliding – in Queenstown finden Touristen diverse Attraktionen, deren einzige Aufgabe ist, den Puls zu erhöhen. Nach dem nervenaufreibenden Sprung stehen den Besuchern verschiedene Wellnesslandschaften zur Verfügung, in denen sie sich massieren lassen können.
Der letzte Stopp auf der Wohnmobiltour durch Neuseeland heißt Te Anau. Die Stadt befindet sich am Eingang zum Fjordland Nationalpark. Hier können Touristen abtauchen und sich bunt leuchtende Fische aus allen Perspektiven anschauen. Die Höhlen über Wasser werden teilweise nur von Glühwürmchen erleuchtet. Im Boot können Touristen dort die Grotten erkunden und die einzigartigen Steinformationen bewundern. Außerhalb der Höhlen erblicken Besucher Bäume und Berge in allen Himmelsrichtungen. Zwischen den massiven Felswänden plätschern kleine Bäche, die allesamt in die riesigen Seen fließen. Wer sich an dem blauen Wasser und den steilen Hängen nicht satt sehen kann, sollte eine Bootstour buchen. Wer lieber sein eigener Kapitän bleiben möchte, leiht sich ein Kajak und paddelt über das scheinbar nicht endende Wasser. Nachts eröffnet sich den Besuchern Te Anaus häufig ein klarer Sternenhimmel, der sich auf der Wasseroberfläche der Seen spiegelt – ein einzigartiges Bild.