Namibia

Namibia liegt im Südwesten des afrikanischen Kontinents. Das Land hat eine sehr lange Geschichte vorzuweisen und ist auch ein wichtiger Teil in der Kolonialzeit gewesen. Als Urlauber bekommt man eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten zu bieten und lernt vor allem die kontrastreichen Landschaften des Staates kennen.
Die Namib ist zum Beispiel die älteste Wüste der Welt mit sehr hohen Dünen und einer enormen Weite. Die höheren Landschaftsstriche heben sich von der Wüste ab und zeigen sich als Savannen. Die Landschaft variiert hier zwischen dichtem Busch und offenen Flächen. Die Flora und Fauna ist sehr reichhaltig und man kann bei näherem Hinsehen sogar im Sandstein konservierte Dinosaurierspuren entdecken. Außerdem gibt es hier vorzeitliche Gesteinsmalereien zu sehen bis hin zu den ältestens Pflanzen der Welt. Mitten in der Landschaft gibt es auch zahlreiche Nationalparks, welche die Heimat vieler wilden Tiere sind. So bietet es sich auch an, eine Safari durch Namibia zu unternehmen, um die Tiere in freier Wildbahn zu entdecken. Die Nationalparks können jedoch nur mit ortskundigen Führern betreten werden, die vom Staat dazu autorisiert sind. Der bekannteste Nationalpark ist der Etoscha Nationalpark.

Um das Land und die sehenswerte Natur auf eigene Faust erkunden zu können, bietet sich ein Mietwagen besonders gut an. Es gibt einige Anbieter, bei welchen man einen geeigneten Geländewagen preiswert buchen kann. Wer mit dem Mietwagen in Namibia unterwegs ist und einen Ausflug in benachbarte Ländern plant, sollte diese aber auf jeden Fall vorher anmelden, da hierfür immer eine Genehmigung des Autovermieters erforderlich ist.

Ein ebenso interessantes Naturschauspiel ist der Fischfluss Canyon. Er befindet sich im Süden von Namibia und erstreckt sich über eine Länge von mehr als 160 Kilometern. Hier kann man Trekkingtouren unternehmen, die vor allem die Mountainbiker ansprechen sollten. Weitere Sehenswürdigkeiten in Namibia finden sich in Ai-Ais, welches sich nordwestlich von der namibischen Hauptstadt Windhoek befindet. Hier findet man Spuren auf den Beginn der Menschheit, denn es gibt Berghöhlen mit sehr großen Felsmalereien. Auch die Namib Wüste lädt zu einem Besuch ein. Die über 100 Meter großen Dünen wurden schon von vielen Reiseveranstaltern zum Snowboarden und Skifahren genutzt, da sich hier der and ähnlich wie Schnee verhält. Die Küstengebiete sind jedoch zum größten Teil in Namibia gesperrt, da sich hier viele Diamantabbaugebiete befinden. Dennoch findet man an der Küste viele kleine Orte, in denen man ein wunderschönes Stadtbild zu Gesicht bekommt und wo es auch einige Sehenswürdigkeiten zu entdecken gibt. Gerade Museen oder Regierungsgebäude werden von den Besuchern gern genutzt. Besonders interessant ist auch die Kristallgalerie in Swakopmund. Namibia hat gute ausgebaute Flugverbindungen und ist deshalb sehr leicht zu erreichen. Der Tourismus in dem Land wächst jedoch noch und es werden jedes Jahr neue Attraktionen geboten.