Indien

Indien ist ein Kulturland und zählt zu den ältesten die es auf der Welt gibt. An vielen Bauten, in Städten oder in bestimmten Regionen finden sich prächtige historische Sehenswürdigkeiten, die die jahrtausendelange Geschichte widerspiegeln. Grandiose Denkmäler, eine Vielfalt an Tempeln und Palästen zieren die Landschaft Indiens. Diese findet man vor allem in Rajasthan. So verschieden, wie die Landschaften sind, so verschieden sind auch die Kulturen und die Menschen, die dort leben. Auch die Sprachen können nicht unterschiedlicher sein.

In Indien gibt es eine Vielzahl von Vegetationszonen. Niederschlagreiche Gebiete sind oft mit immergrünem tropischem Regenwald bedeckt. Gegenden im zentralen Gebirge oder in den nördlichen Gebieten sind oft durch Monsunwälder gekennzeichnet. Typisch für Indien ist auch der Tee- und Reisanbau. Eines der reizvollsten Gebiete der Himalaja. Diese riesige Gebirgskette hat spiegelt einen unberechenbaren und zugleich wunderschönen Anblick wieder, genau wie Indien selbst.

Neben der unbeschreiblich schönen Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt sind auch die Städte in Indien einen Besuch wert. Die vier größten sind Bombay, Kalkutta, Delhi und Madras. Bombay ist eine Stadt, die durch den europäischen Baustil geprägt ist. Englische Kolonialbauten und modernen Wolkenkratzer runden das Stadtbild ab. Neben einem riesigen Geschäftsviertel sind auch Tempel, Kirchen und Moscheen zu bestaunen. Sie ist die zweitgrößte Stadt Indiens und gleichzeitig die bedeutendste Hafenstadt. In den 6 Stadtteilen leben verschiedene Bevölkerungsgruppen und geben der Stadt mit ihren unterschiedlichen Traditionen ein Sinnbild des friedlichen Zusammenlebens.
Kalkutta ist wahrscheinlich die größte Stadt Indiens und war in der Kolonialzeit die Hauptstadt des Landes. In der Vergangenheit ist die Stadt schnell angewachsen, denn dank dem günstigen Zugang zu Meer, stieg der Handel mit verschiedenen Gütern stetig an. Für Kunstinteressierte ist Kalkutta genau der richtige Ort, denn hier herrscht das Zentrum der indischen Kunst. Eine riesige Bibliothek und das Indian Museum sind ebenfalls einen Besuch wert. Endlose Bazare und Märkte laden zum stöbern ein. Delhi ist die Hauptstadt Indiens und die Stadt mit den meisten Sehenswürdigkeiten. Delhi teilt sich in zwei Teile – dem „Alten Delhi“ und dem „ Neuen Delhi“. Das Alte Delhi ist geprägt durch seine orientalischen Gebäude, enge Gassen, Tempeln und historischen Monumenten. Sehenswert sind Chandi Chowk und Jama Masjid. In Neu Delhi hingegen kann man neben Gräbern und Mausoleen Prachtstraßen und unberührte Gärten entdecken. Sehenswürdigkeiten sind unter anderem auch der Bahai Temple und Purana Quila.
Als Letztes kommt nun Madras. Sie ist die viertgrößte Stadt Indiens und ist geprägt von einer 200-jährigen Geschichte. Die Tempel-Viertel zeugen heute noch von den vielen Entwicklungen, die in den vergangenen Jahrtausenden stattgefunden haben. Wie die anderen Städte hat auch Madras eine Reihe von Sehenswürdigkeiten zu bieten, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Das Fort-Museum beherbergt zum Beispiel eine Sammlung an Objekten und zeitgenössischen Gemälden, die noch aus der Zeit vor der Koloniebildung stammen. Ein weiterer Besuch lohnt sich auf jeden Fall in der Theosophical Society. Das ist ein Gebiet nahe des Ufers des Adyar-Flusses. Dort gibt es den alten Abnyan-Baum zu bestaunen, dessen Äste sich über eine Fläche von 9000 Quadratmetern erstrecken.
Indien lässt keine Wünsche offen. Ein Urlaub in diesem farbenprächtigen und von einer interessanten Geschichte geprägten Land ist ein Muss für jeden der das Reisen liebt.