Bahamas

Bahamas

Südöstlich von Florida gelegen, setzt sich der Inselstaat der Bahamas aus rund 700  Inseln sowie 2.400 Riffen zusammen. Die höchste Erhebung der Bahamas befindet sich auf Cat Island. Der höchste Berg, der Mount Alverina ist gerademal 63 Meter hoch. In der auf der Insel New Providence gelegenen Hauptstadt Nassau gibt es interessante Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, wie etwa das Bahamas Historical Society Museum, das dem Besucher einen Eindruck von der bewegten Geschichte der Bahamas vermittelt.

Im Jahre 1492 landete Christopher Kolumbus mit seiner Mannschaft auf der Insel San Salvador, die im heutigen Gebiet der Bahamas liegt, ganz nahe bei Samoa. Die Insel war damals schon bewohnt. Die Lucayans, amerikanische Indianer, lebten, wie deren Name besagt, Lucayans bedeutet nämlich Inselleute, schon mehr als 500 Jahre dort.  Die Spanier, die auf der Insel landeten wurden von den Lucayans wie Götter begrüßt. Diese jedoch benutzten die Lucayans auf dem nahegelegenen Hispanola für die Arbeit in Minen und Plantagen. Innerhalb von 25 Jahren nach Ankunft der Spanier wurden die Lucayans, die vormals ca. 40 000 Menschen zählten, ausgerottet. Bis die Engländer schließlich 1629 auf den Bahamas landeten passierte dort nicht viel. Sie erklärten die Bahamas sogleich zur britischen Kolonie und auch heute noch zählen die Bahamas zum Common Wealth, obwohl sie 1973 ihre Unabhängigkeit erhielten. Die Hauptstadt der parlamentarischen Monarchie ist Nassau, bezahlt wird in Bahama-Dollar und Englisch ist nach wie vor Amtssprache auf den Bahamas. Neben Englisch wird auch Haitianisches-Kreal gesprochen, zumeist aber von den Einwandereren aus Haiti.Neben dem Bahmas Historcial Society Museum sind auch die drei Festungen der Hauptstadt Nassau, die alle im 18. Jahrhundert errichtet wurden, gern besuchte Sehenswürdigkeiten.

Paradise Island heißt eines der beliebtesten Touristenziele der Bahamas. Urlaub auf den Bahamas ist natürlich der wichtigste Grund hier her zu kommen. Die kleine Insel ist über zwei Brücken mit dem Hafen von Nassau verbunden und der Name verrät bereits alles. Das blaue, kristallklare und warme Wasser, die weißen, feinsandigen Strände…Auf den Nebeninseln wie Exuma, Eleuthera, Abaco oder Long Island,  kann man noch weitgehend unberührte Strände und Natur finden. Dass es auf den Bahamas insgesamt 22 Nationalparks gibt, trägt der Tatsache Rechnung, dass die Land- und Meeresfläche mit ihrer Flora und Fauna unbedingt zu schützen ist. Der größte Nationapark ist  der Central Andros Nationalpark mit 117.000 Hektar. Er umfasst Mangrovenwälder und Feuchtgebiete, aber auch Teile des drittgrößten Riffs der Welt, des Andros Barrier Reef.

Auf den Bahamas kommen Sonnenanbeter, Naturliebhaber aber auch Sprachreisende voll auf ihre Kosten. Statt einer Sprachreise New York oder Sprachreisen Kanada können sprachbegeisterte Reiselustige ihre Englischkenntnisse auch auf den Bahamas aufbessern, ein wahrlich paradiesischer Ort.